ORANA – Willkommen in der Weihnachtszeit 2017

Unser erstes Weihnachtskonzert im 10. Jahr des Bestehens von dimuthea

Das Ensemble vom 09.12.2017
Das Ensemble vom 9.12.2017 (Einer fehlt! Er hat gerade eine Vereinbarung für weitere Weihnachtskonzerte in 2018 vereinbart.)
Das Konzert
Eröffnet haben wir das Konzert mit einem Medley von Weihnachtsmelodien aus bekannten Hollywood-Weihnachtsfilmen,
darunter aus “Kevin allein in New York” (1992), “Meet Me In St. Louise” (1944), “White Christmas”, “Santa Claus Is Coming To Town” (1970) und aus dem “Polarexpress” (2004), dessen Thema uns durch das gesamte Programm begleitet hat.
Mit Mit 'Merry Christmas' sind wir in den Saal eingezogen. An der Spitze unsere Tänzer, die dem Programm eine zusätzliche Farbe gaben. Mit 'Merry Christmas' sind wir in den Saal eingezogen. An der Spitze unsere Tänzer, die dem Programm eine zusätzliche Farbe gaben. Eines unserer beiden Tanzpaare: Saskia und Sebastian. Musikalisch begleitet haben uns unter anderem Schülerinnen und Schüler des ZdmS mit Percussions-Instrumenten
Für uns kaum vorstellbar, auf der anderen Seite des Erdballs beginnt zu Weihnachten der Sommer. In Australien geht man an den Strand, um seine Weihnachtsgeschenke auszupacken und gleich auszuprobieren. In dem Lied “Carol of the Birds” wird erzählt, wie die Vögel im australischen Outback das Weihnachtsfest begehen. Im Text heißt es “Orana To Christmas Time” – Willkommen in der Weihnachtszeit. Nicht anders sieht es aus auf Trinidat. Mit “Calypso Carol”, einem Lied, dass die Lebensfreude der Menschen zur Weihnachtszeit in Lateinamerika widerspiegelt und voller Rhythmus ist, setzen wir das Programm fort.
Carol of the Birds Lebensfreude mit Calypso Carol Lebensfreude mit Calypso Carol Lebensfreude mit Calypso Carol Lebensfreude mit Calypso Carol
Es kommt nicht von ungefähr, dass die hochschwangere Maria nur eine Bleibe in einem Stall bei den Tieren gefunden hatte – sie war eine Fremde. Und genau genommen ist Maria auch für uns eine Fremde. Sie kommt ja sogar aus Afrika! Wie ist das doch gleich? Fremde raus? Maria raus? Christkind raus? Das sind die logischen Schlussfolgerungen, die sich aus den Forderungen vieler Menschen zu den Flüchtlingen ergeben. Oder suchen wir uns nur bestimmte Menschen aus, die wir haben wollen? So, wie Maria mit dem Christkind? Alle anderen wieder weg? Wo bleibt da die so gepriesene Nächstenliebe? dimuthea stellt mit ‘Mary, did you know’ die Verdammung Marias als Fremde in der Gestaltung des Titels der Liebe zu Jesus im Text gegenüber.
Nun zieh‘n sie auf fremden Wegen - die sind keinem Flüchtling weich. / Sie klopft en an viele Türen, oh, helft Leute, seht mein Weib. / Viel Kälte war da zu spüren und das Kind wollt aus ihrem Leib./ Sie ließen sie nicht in ihr Haus, gewährten nur Platz im Stall ... - Text: Gisela Steineckert, Musik: Frank Schöbel 'Maria'- DDR Hit und bekannt aus der Show 'Weihnachten in Familie', ext: Gisela Steineckert, Musik: Frank Schöbel Auf Maria, die Fremde, die ihr Kind in einem Stall gebären musste, stürmen viele Fragen ein:'Maria wusstest Du, dass Dein Söhnlein eines Tages auf Wasser wandeln wird? / ... Maria wusstest Du, dass Dein Söhnlein Herr der ganzen Schöpfung ist? / Maria wusstest Du, dass Dein Söhnlein eines Tages Herr wird über alle Nationen?' Maria eine 'Fremde' und trotzdem ein Mensch!
Im nun folgenden Block beschäftigen wir uns mit einem der erfolgreichsten britischen Komponisten, Dirigenten und Pianisten: Benjamin Britten. Dieser hatte sich auf der Überfahrt von Amerika nach England im Jahre 1942 mit zwei Handbüchern über die Harfe beschäftigt, denn er hatte einen Auftrag für ein Harfenkonzert angenommen. Die Lektüre war ihm schnell zu theoretisch, so dass er begann, altenglische Gedichte zu vertonen. ‘Gegen die Langeweile’, wie er später einer Freundin schrieb. Und als Begleitinstrument wählte er natürlich die Harfe. Dies war die Geburtsstunde einer Folge weihnachtlicher Gesänge, die später in erweiterter Form als ‘Ceremony Of Carols’ berühmt geworden sind. Wir freuen uns, dass eine Gruppe von Sängerinnen von dimuthea gemeinsam mit der Harfenistin Sarah Christ dies unter der Leitung von Professor Reinhart Gröschel in dem Weihnachtsprogramm zur Aufführung bringen konnte.
Nicht nur bei Benjamin Britten, durch das gesamte Konzert führte Professor reinhart Gröschel das Ensamble mit sicherer Hand. Die Sängerinnen, die in zusätzlichen Proben den altenglischen Text sprechen lernten - was tatsächlich nicht einfach war. Sarah Christ führte mit ihrer Harfe virtuos durch die Musik von benjam Britten.
Die Reise geht weiter mit bekannten und klassischen Weihnachtsgesängen aus aller Welt. Ob “Maria durch ein Dornwald ging”, “The first Noel” von Johann Pachelbel oder “Stars Carol” aus Großbritianien, mit “Hark How The Bells”, welches auf eine ukrainische Volksweise zurück geht und mit einem afrikanischen Weihnachtslied – Tänzer, Harfe und Persussionsinstrumente sind hier wieder mit dabei.
'Maria durch ein Dornwald ging' wurde von einem der jüngsten teilnehmer des Konzertes mit der Blockflöte eröffnet. 'Maria durch ein Dornwald ging' wurden die Strophen von Solisten vorgetragen: Hier Corina und Uwe. Beide von der ersten Stunde bei dimuthea. Ein abwechslungsreicher Block mit weihnachtlichen Melodien von drei Kontinenten, mit Hrafe und den Tänzern sowie der Percussions-Gruppe. Ein abwechslungsreicher Block mit weihnachtlichen Melodien von drei Kontinenten, mit Hrafe und den Tänzern sowie der Percussions-Gruppe. Ein abwechslungsreicher Block mit weihnachtlichen Melodien von drei Kontinenten, mit Hrafe und den Tänzern sowie der Percussions-Gruppe. Ein abwechslungsreicher Block mit weihnachtlichen Melodien von drei Kontinenten, mit Hrafe und den Tänzern sowie der Percussions-Gruppe.
Und schon sind fast 1,5 Stunden wieder vorbei. Nicht nur für uns verging die Zeit wie im Flug. Auch das Publikum fand das Programm abwechslungsreich und kurzweilig. Bevor es zum Finale bei der Premiere kam, gab es noch eine kleine Überraschung von Claudia und Uwe, die die Ansagen gestaltet hatten: Nur unser Pianist Christian Garbosnik wusste, dass jetzt aus dem Film ‘Polarexpress’ das Lied des kleinen Billy, “When Christmas Comes To Town”, in der Originalversion vorgetragen wurde. Im Finale führte ein Medley der bekannten Melodien aus diesem Film nochmals alle beteiligten auf der Bühne zusammen. Das Premierenpublikum dankte uns mit Standing Ovations. Nicht lange ließen wir uns bitten, mit “Cantique De Noel” eine Zugabe zu geben.
Claudia und Uwe führten das Publikum gewohnt sicher und mit vielen interessanten Informationen und kleinen Anekdoten durchs Programm und hatten, nun schon zur Tradition geworden, für alle Beteiligten und dem Publikum eine Überraschung bereit. Claudia und Uwe führten das Publikum gewohnt sicher und mit vielen interessanten Informationen und kleinen Anekdoten durchs Programm und hatten, nun schon zur Tradition geworden, für alle Beteiligten und dem Publikum eine Überraschung bereit. Mit einem Medley von Melodien aus dem Hollywood-Film 'Der Polarexpress' wurde das Finale des ersten Weihnachtsprogrammes von dimuthea gestaltet. Mit einem Medley von Melodien aus dem Hollywood-Film 'Der Polarexpress' wurde das Finale des ersten Weihnachtsprogrammes von dimuthea gestaltet. Mit einem Medley von Melodien aus dem Hollywood-Film 'Der Polarexpress' wurde das Finale des ersten Weihnachtsprogrammes von dimuthea gestaltet.
Langanhaltender Beifall und Standing Ovations waren der verdiente Lohn für ein anwechslungsreiches Weihnachtskonzert, bei dem am Ende als Zugabe noch das französische Weihnachtslied 'Cantique de Noel' erklang Langanhaltender Beifall und Standing Ovations waren der verdiente Lohn für ein anwechslungsreiches Weihnachtskonzert, bei dem am Ende als Zugabe noch das französische Weihnachtslied 'Cantique de Noel' erklang
Und es gab noch eine Überraschung: Statt Blumen wurden diemal diese kleinen Bühnen als Dankeschön und kleine Erinnerung überreicht. Hier nochmal vielen Dank an damasu Holzkunst aus Neuhausen, die dieses Geschenk in kürzester Zeit realisiert haben.
... und noch eine Überraschung: Statt Blumen gab es für unsere Gäste die dimuthea-Bühne als bleibend Erinnerung an das Konzert. Danke hier auch an Matthias Suchfort von damasu-Holzkunst, der dieses kleine Geschenk speziell für uns kurzfristig entwickelte und produzierte.