“Welcome To Wonderland – A Musical Tribute To Frank Wildhorn”

Bilderchronik eines außergewöhnlichen Projektes.

Die Proben beginnen. Proben der Wonderland-Musical-Band 1. Hauptprobe in der St. Pauli Ruine Dresden am 9. Juni 2016 1. Generalprobe in der Theaterruine am 29. August 2016 Bühnenaufbau am 10. September 2016
vor der Show Welcome To Wonderland - Die Show Finale, Danke und auf Wiedersehn


Die ersten Proben.

Die ersten Proben für das Ensemble haben im März 2016 begonnen, nachdem alle Noten verfügbar und diese aufgearbeitet waren. Die Solistenproben konnten schon Ende Januar 2016 beginnen.

Solistenprobe: Duett zwischen Vater und Sohn aus dem Musical 'Rudolf - Affair Mayerling'. Notensichtung und erste Verständigung in der Band. Auch die Solisten treffen erste Absprachen zu den Titeln, die sie gemeinsam präsentieren werden. Und schon ging es in die musikalische Verständigungsproben. Und schon ging es in die musikalische Verständigungsproben.
Ensemble und Musiker kommen das erste Mal zusammen und lernen sich kennen. Schon bald beginnt man sich an die Mikrofone und die Technik zu gewöhnen Auch die Auftrittskleidung muss ausprobiert werden, ... ... sowie Zubehör und ... ... Accesoires. Und nein: Es sind nicht alle von den Proben erschöpft. Hier wird eine erste Choreografie einstudiert.


Die Mitglieder der Wonderland-Musical-Band treffen sich.

Ende März 2016 begannen die ersten Proben der Wonderland-Musical-Band unter der Leitung des 1. Kapellmeisters der Staatsoperette Dresden, Christian Garbosnik.


Proben in der wunderschönen Theaterruine St. Pauli Dresden

In der Theaterruine St. Pauli in Dresden sollen die beiden Konzerte am 10. und 11. September stattfinden. Natürlich gehört es dazu, dass wir uns mit dem Raum vertraut machten und darin probten. Am 9. Juni fand die 1. Probe in der St. Pauli Ruine statt: Eine erste Bestandsaufnahme mit vielen Erkenntnissen im künstlerischen und technischen Bereich. In den folgenden 3 Monaten bis zu den Konzerten waren noch viele Aufgaben zu bewältigen. Aber, wie heißt es in einem der Lieder von Frank Wildhorn: “Anything can happen”.

Die St. Pauli Ruine wurde 2012 mit einem Glasdach versehen. Seit dem können hier Veranstaltungen unabhängig vom Wetter stattfinden. Der ehemalige Altarbereich ist mit einem Bühnenboden versehen. Gottesdienste finden aber auch heute noch hier statt. Blick von der Bühne in den Zuschauerraum ... Der Bühnenbereich der Theaterruine. Die Wonderland-Voices bei der Probe: Hier ist es doch schon ganz anders, als im Probenraum! Die Tänzerinnen und Tänzer finden sich auf der Bühne schnell zurecht, auch wenn Sie am Ende doch kleiner wirkt, als gedacht.
Ein Teil des Ensembles ist schon auf der Bühne und wartet auf den Beginn der Probe. Der erste Titel bei der Probe: Welcome To Wonderland Wonderland-Musical-Band Bass, Schlagzeug und 2. Keyboard der Wonderland-Musical-Band
Tanzprobe mit den Tänzern der Tanzschule Herrmann-Nebl, Dresden und unserer Choreographin Jana Mesgahra. Danke an die vielen fleißigen Helfer aus dem Verwandten- und Bekanntenkreis sowie von dimuthea, die nicht aktiv mit auf der Bühne standen. Tralala from 'Rudolf - Affaire Mayerling'


1. Generalprobe in der Theaterruine St. Pauli Dresden

Die erste Generalprobe fand am 29. August statt, natürlich in der Theaterruine St. Pauli.

Die Sängerinnen und Sänger und die Wonderland-Musical-Band bringen sich mit einem Gospel von Frank Wildhorn aus 'Civil War' in die richtige Stimmung: River Jordan Die Tänzerinnen und Tänzer waren bereits beim erste Titel voll mit dabei: 'Welcome To Wonderland'. Der Titel, der dem Programm den Namen gab und natürlich als erster auf dem Programm stand. Regieanweisungen von Reinhart Gröschel für die folgenden Titel. Philipp mit 'This Is The Moment' aus dem Musical 'Jekyll & Hyde'. Zweifellos ein Höhepunkt des Programms Ein für das Ensemble kompliziertes, aber auch wichtiges Stück: 'In Dunkler Nacht' aus 'Dracula' mit Solis und a-cappella-Passagen des Chores. Hier heißt es: Stimmung und Töne genau halten, sonst kommen wir zum Band-Einsatz nie mehr rein.
Ein sehr interessanter Teil des Programmes wird hier geprobt: 'Mädchen der Nacht' aus 'Jekyll & Hyde' sowie ... ... im Anschluss 'Ah Frauen' aus dem 'Graf von Monte Christo' - zweifelsfrei eine Hommage an die Frauen. 'Die Welt wird sich erinnern' aus 'Bonnie & Clyde' - vielleicht auch an uns? Das Finale eröffnete unsere jüngste Sängerin, Jasmin, mit ... ... 'Finding Wonderland' aus dem Musical 'Wonderland'


Die Bühne wird aufgebaut

Am ersten Konzerttag, dem 10. September 2016, haben wir schon sehr zeitig mit dem Aufbau der Bühne und den technischen Einrichtungen begonnen, die uns von der Fa. Wonneberger aus Chemnitz, dem Bertolt-Brecht-Gymnasium und des Theaterhauses “Rudi” aus Dresden sowie natürlich von dem Verein der Theaterruine St. Pauli bereitgestellt wurde. All diesen und den vielen fleißigen Helfern nochmals ein großes Dankeschön. Ohne Euch hätten wir es nicht geschafft und wären die Konzerte nie so schön und beeindruckend geworden.

Nachdem der Tanzboden für die Tänzer auf der Bühne ausgelegt wurde, konnten wir mit dem Aufbau der Chorpodeste beginnen. Danach wurde die Leinwand für die Videoprojektionen montiert ... ... und auf ihren Platz hinter die Chorpodeste aufgestellt und befestigt. Unser Tonmeister Florian bereitete inzwischen die Installation der Tontechnik vor. Die Mikrofone hatte Johannes farblich markiert, so dass während der Konzerte diese immer richtig zugeordent werden konnten.
Nachdem die Leiwand stand, wurde die Traverse für den Videoprojektor montiert und dieser daran befestigt. Langsam wurde uns doch etwas mulmig zu mute: Wird am Ende alles wirklich so funktionieren, wie wir es uns vorgestellt hatten? Johannes prüfte nochmal den Ablauf für die Bühnentechnik. Die Aufbauten auf der Bühne gingen Hand in Hand: Die Musiker richteten ihre Plätze ein und bauten die Instrumente auf.


Gleich beginnt die Show!

Es ist nur noch wenig Zeit bis zum Beginn des Konzertes und es gibt noch viel zu tun.

Nachdem ... die Tänzer den Tanzboden ausprobieren konnten. Auch die Kinder der Mitglieder des Wonderland-Ensembles durften schon mal Bühnenluft schnuppern. Danach ging es in die Maske: Dank Judy Dreyer und ihrer Kollegin bekamen die Frauen ein tolles Bühnen-MakeUp ... ... wie man dies hier ... ... und hier bewundern kann. Auch die Männer wurden entsprechend gestylt.
... Nun noch ein paar Selfies mit dem Handy ... ... oder richtige Fotos mit einer Kamera, dann konnte es los gehen.


Die Show

Hier nun die Bilder von den Konzerten am 10. und 11. September 2016 in der Theaterruine St. Pauli.

Begonnen hatten die Konzerte mit einer Überraschung nicht nur für das Publikum, sondern auch für die Mitglieder des Ensembles: Nachdem das Ensemble zum ersten Titel auf der Bühne stand, wurde von Frank Wildhorn eine Video-Grußbotschaft eingespielt. Dann ging es auch schon sofort mit 'Welcome To Wonderland' aus dem Musical 'Wonderland' los. Die Wonderland-Voices aus 'Welcome To Wonderland' Ein Auftakt nach Maß mit allem, was eine Show braucht: Tanz und Gesang. Mit 'Viva' aus dem Musical 'Carmen' ging es nach der Brüßung des Publikums auch sofort schwungvoll weiter. Die Besonderheit bei 'Viva': Im Gegensatz zum Original hier als Duett präsentiert.
Zweifellos einer der schönsten und bekanntesten Titel, aber auch einer der anspruchvollsten: 'Gold' aus 'Camille Claudel' Den Abschluss dieses Blockes bildete ein Lied, dass Frank Wildhorn gleich in zwei Musicals verwendet hat: In 'Das scharlachrote Siegel' (The Scarlet Pimpernel) und in 'Rudolf - Affaire Mayerlin': 'Vertrau in uns' (Only Love) Der folgende Block des Programmes widmet sich der  Freundschaft und der Liebe. Und welches Paar wäre dafür nicht prädestinierter als Bonnie und Clyde, die nicht nur wegen ihres Todes und der Art und Weise, wie dies geschah, sondern auch ihrer Liebe zueinander zu einem Mythos wurden. Frank Wildhorn erinnert in seinem Musical ‚Bonnie & Clyde‘ an diese beiden. Mit ‚Superstar‘ beginnt das Musical und auch unser nächster Programmteil. Wenn eine Frau von einem Mann einen Heiratsantrag erhält, fühlt sie sich im siebenden Himmel. Wenn Sie aber gleich drei auf einmal bekommt, dann ist sie schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen. Wie soll sie sich entscheiden? So ergeht es Lucy im Musical ‚Dracula‘. Hier sehen wir die drei Kandidaten auf die Entscheidung wartend. Alleine will Lucy diese Entscheidung nicht fällen und bittet ihre Freundin Mina um Unterstützung. Diese kann ihr aber auch nicht wirklich helfen. Lucy muss die Entscheidung alleine treffen. Eines der stimmungsvollsten Titel in diesem Block war zweifelsfrei ‚Dangerous Game‘ (Gefährliches Spiel) aus ‚Jekyll & Hyde‘. ‚Ein Lebenstraum‘ soll sich für Mina in ‚Dracula‘ erfüllen, in dem Sie Ihre Liebe Jonassen heiratet. Wäre da nicht Dracula, … … der aktiv ums sie wirbt und sie versucht, von dieser Heirat abzuhalten.
Mina verlangt von ihren Freunden und ihrem Ehemann Jonassen ein Versprechen ab, sie zu töten, wenn sie hoffnungslos der Werbung Draculas verfällt. Für Jonassen ein unmöglicher Schritt, seine Liebe aus Liebe töten zu sollen. Er fühlt sich wie ‚Frost an einem Sommertag‘ (Before the summer ends). Nach ‚Sterben ist nicht schlimm‘, wenn man mit seiner großen Liebe gehen kann (Bonny&Clyde), widmet sich der nächste Block den Walzermelodien aus der Feder von Frank Wildhorn. Nach ‚Tralala – Der Wiener Eislaufverein‘ folgt ‚In dem Moment, als ich Dich sah‘, ein Duett zwischen Mary Vetchera und dem Kronprinzen Rudolf. Beide Stücke stammen aus ‚Rudolf – Affaire Mayerling‘. Auf ‚Märchenbuch‘ aus ‚Scarlet Pimpernel‘ (Das scharlachrote Siegel) folgte wieder Bonnie & Clyde  mit ‚Alles war stets gut genug für dich‘. Nach einer liebevollen Hommage an das Zuhause mit dem Titel ‚Home‘ aus ‚Wonderland‘, lernen wir, was ein Ball für eine Frau bedeutet. Für sie ist es ein Krieg im Kampf gegen oder um den Mann und wie zu jedem Krieg, muss die passende Uniform gefunden werden – ‚Hübscher Krieg‘ aus ‚Rudolf‘. Und nachdem man richtig ausgestattet, pardon, eingekleidet ist … … geht es zum Ball. Und ein Ball ohne Wiener Walzer ist kaum vorstellbar. Ein furioses Finale bei dem auch das Publikum zum Walzer-Tanz eingeladen wurde.
Der 2. Teil des Konzertes beginnt mit dem Prolog aus dem Musical ‚Der Graf von Monte Christo‘, einem klassischen Choral um das ‚Jüngste Gericht‘. Damit widmeten wir uns mit Frank Wildhorn einem Thema, das aktueller nicht sein kann: Dem Krieg und seinen Folgen. Im Musical-Oratorium ‚Civil War‘ wird einer der größten Tragödien der amerikanischen Geschichte ein menschliches Gesicht gegeben. In ‚Brother, My Brother‘ werden die Ängste und Sehnsüchte der Beteiligten beider Seiten nicht nur des amerikanischen Bürgerkrieges Krieges und … …  ihrer Angehörigen in einer tiefen Stimmung dargestellt, … … sondern auch die Hoffnung und die Sehnsüchte der Sklaven in ‚River Jordan‘ wiedergegeben, …
… für die in diesem Krieg sehr viel auf dem Spiel stand. Mit vielen Informationen führte Claudia sicher und gefühlvoll durch die Konzerte. Allein nur Frank Wildhorn hat Sie im zweiten Konzert kurzzeitig aus dem Rhythmus bringen können, als versehentlich sein Grußwort nochmals kurz angespielt wurde. Wir sahen es als Kompliment. Im Weiteren beschäftigen wir uns mit Helden und Königen. Was macht einen Helden aus? Nur wenn ihm etwas gelingt oder auch, wenn er etwas wagt und doch scheitert, so wie Jekyll aus ‚Jekyll & Hyde‘. ‚This is the Moment‘ zweifellos einer der Höhepunkte der Konzerte (ohne Bild). Als Könige fühlten sich auch der Abbé Faria und Edmond Dantes, als sie es geschafft hatten, einen Weg von der Kerkerinseln Château d’If zu finden, um zu fliehen. Faria schafft es nicht mehr, vermacht Edmond aber noch vor seinem Tod einen sagenhaften Schatz. Als Könige fühlten sich in unseren Konzerten nicht nur Edmond und Faria …
Lucy war dem Werben Draculas erlegen und erhält ein weiteres Leben. Aber zu welchem Preis? (‚Leb noch einmal‘ aus ‚Dracula‘) Die Gefährten und Freunde um Mina haben Dracula gefunden und sehen nun ein Licht ‚In dunkler Nacht‘, das Böse zu besiegen! Helden, wie man sie sich vorstellt. Ein König und ein Held? König und sogar Kaiser – ja. Ein Held? Das muss bei Kronprinz Rudolf die Geschichte immer wieder neu entscheiden.
Der folgende Block beschäftigt sich mit den Mädchen der Nacht, die bei Frank Wildhorn immer wieder eine wichtige Rolle spielen und die Würze in den Geschichten um Helden, schöne Frauen und Könige sind, … … aber auch gesellschaftskritische Züge aufweisen. Sie werden dargestellt mit ihren Sorgen und Nöten („Mädchen der Nacht“ aus „Jekyll & Hyde“) … … mit der Bewunderung, … ...denen die Männer den Frauen gegenüber zeigen: Ah, Frauen (aus „Der Graf von Monte Christo“) …
… und mit ihrer Macht, mit der sie die Männer umgarnen („Tanz der Tarantella“ aus „Der Graf von Monte Christo“) Bonnie und Clyde haben einen großen Wunsch: Die Welt soll sich an sie erinnern. Dieser Wunsch ist den beiden erfüllt worden und vielleicht erinnert man sich auch noch an mehr.


Finale, Danke und auf Wiedersehn!

Das Finale wurde eingeleidet von Jasmin, mit 11 Jahren unserer jüngste Sängerin, mit den Worten: “We move too fast” und abgeschlossen vom Ensemble mit “ordinary magic happens every single day” aus dem Titel “Finding Wonderland”. Ja, wir glauben, mit den Konzerten haben wir und auch das tolle Publikum das Wunderland gefunden und die Magie der Musik gespührt. Danke an das tolle Publikum, dass jeweils über 3 Stunden an den beiden Abenden die wundervolle Musik von Frank Wildhorn erlebt hat.

Finale 'Finding Wonderland' Finale 'Finding Wonderland' Finale 'Finding Wonderland' Finale 'Finding Wonderland' Finale 'Finding Wonderland'
Danke an die Sängerinnen und Sänger von dimuthe, dem Zentrum der menschlichen Stimme und des Bertolt-Brecht-Gymnasiums in Dresden Danke an die Tänzerinenn und Tänzer des Leistungskurses der Tanzschule Herrmann-Nebl in Dresden unter der Organisation von Karsten Meier Danke den Mitgliedern der Wonderland-Musical-Band unter der musikalischen Leitung des 1. Kapellmeisters der Staatsoperette Dresden, Christian Garbosnik, und der organisatorischen Leitung von Julius Töpper
Danke an Uwe Hanicke, der die Idee hatte, das Konzept erstellte und die organisatorische Gesamtleitung der beiden Konzerte in der Hand hielt. Danke an Reinhart Gröschel, der die künstlerische Gesamtleitung des Projektes inne hatte und die beiden Konzerte dirigierte. Danke an Katharina McCanna für die Korrespondenz mit Frank Wildhorn und seinem Management sowie die Entwicklung und Gestaltung des Logos und der Drucksachen. Danke an Jana Mesgahra, die nicht nur die Tänzerinnen und Tänzer choreografisch betreute, sondern auch die Sängerinnen und Sänger an die richtige Stelle von der Bühne führte.
Danke auch an Florian Simon und Philipp Cronacher die den richtigen Klang in den Saal brachten, an Eva Zoitke und Jan Hanicke für die Entwicklung der Videos sowie Eva für das richtige Licht, in dem wir erschienen sind. Danke an Johannes Gröschel, der die Bühnentechnik an den richtigen Platz brachte und vorallem an Siegrid Follbrecht und Rolf Schinzel, die uns bei der Einstudierung der Chöre unterstützten.